RUTH ROTH ATELIER FUER KUNST UND FARBAESTHETIK WERTHEIM
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Kunst ist immer ein Stück Natur, 
​gesehen durch ein Temperament 

Émile Zola

Galerie
Dr. Eva Suzanne Bayer zum Werk 2018 Franckhaus Marktheidenfeld
"...Mit einer realen Landschaft haben diese in Aquarelltechnik mit Acryl gearbeiteten extremen Querformate nichts zu tun; es sind Panoramen nur aus Farbimpressionen quasi aus der Vogelperspektive, in denen sich festere Farbschichten und ganz leichte lockere – wie Himmel, Luft, Licht, Wolken, Atmosphäre, Unendlichkeit – an einer Linie, die man als Horizont bezeichnen könnte, die aber eher eine Membran ist, an der sich leichtere und dichtere, transparentere und kompaktere Farbbahnen und Farbflüsse begegnen und miteinander kommunizieren.
Begegnungen – das ist überhaupt ein Schlüsselbegriff in all ihren Arbeiten. Begegnung von gänzlich anders gearteten Figuren und Typen in ihren Zeichnungen, Begegnungen von meist zwei unterschiedlichen Formen sthen sich in ihren Collagen aus bemaltem und besprühten Glasvlies gegenüber,  die Felsbrocken oder Baumstämme sein könnten, aber zweifellos menschliche Eigenschaften tragen. Und schon wird das Verlangen des Betrachters wieder angestachelt, sein Kopfkino zu aktivieren, auch in eindeutige Abstraktion Figuratives hineinzusehen und aus den vermeintlichen Felsbrocken werden Mann und Frau mit ihren sensiblen Beziehungen. Selbst wenn Ruth Roth mit Fundstücken arbeitet, verwandeln sich ihre Arrangements unwillkürlich in „Szenen einer Ehe“ oder in ein Ballett verschieden temperierter Charaktertypen.... Geschichten über Geschichten suggeriert sie so dem Betrachter, der ein ganz wesentlicher Bestandteil in Ruth Roths Schaffen ist. In seiner Phantasie entstehen dann die Dramen, die Komödien und Tragikomödien, die die Künstlerin in ihren Arbeiten nur anregt und anreißt. Denn eindeutig, einspurig, einhellig ist Nichts in Roths offenem Bilderkosmos.
Als Gegenpol zu der ausdrucksvollen Körpersprache in Zeichnungen und Collagen kann man die kleinen, meist monochrom weißen Tonplastiken der „Sofafrauen“ verstehen. Fast Nachfolgerinnen der lasziven Odalisken eines Ingres oder Botero liegen sie entspannt und in sich ruhend auf einer Couch, nahezu völlig mit dem Möbel verwachsen, selbstverständlich und absolut zufrieden in ihrer Körperfülle und Körperpräsenz, die über alle Konturen hinausschwappt- und rollt. 
Ruth Roth arbeitet abwechselnd und, wen wundert’s,  in nach oben offenen Werkgruppen, die durch den Titel und die Technik zusammengehalten werden. Es gibt auch Blumenbilder,  die nichts mit Botanik und Flora zu tun haben und schon gar nichts mit den ätherisch verhauchten Aquarellstudien, wie man sie oft findet, sondern schlichte Farbkraft sind, lebendig, sinnlich, vital.
Dann gibt es die „Jazzinterpretationen", in denen Musik zur optischen Choreographie gerinnt, und die „Weibsbilder“, …. Eine mehrteilige Werkgruppe von breitformatigen Gemälden nennt sie “La Comedie Humaine“ , angeregt vom Romanzyklus Honoré de Balzacs. Dieser Titel könnte eigentlich über ihrem ganzen Schaffen stehen, selbst in den ganz reduzierten Arbeiten geht es um die Menschennatur, Kommunikationen, Interaktionen, Körpersprache, das Typische und das Spezielle."



Kunst ist immer ambivalent.
Zum Werk von Ruth Roth von Marc Peschke M.A. 2017
"Die Kunst von Ruth Roth strebt in zwei Richtungen. Auf der einen Seite ist es die Figur, die menschliche Figur, welche die Künstlerin interessiert. Doch neben dem Menschen gilt ihr Interesse der Landschaft – oftmals vereint sie beides in Körperlandschaften, deren Abstraktionsgrad mal größer, dann wieder kleiner ist.
In der Nähe zur Abstraktion findet sie ihren Weg, doch ist Roth nicht bereit, das Figürliche ganz aus ihren Bildern zu verbannen. Sie bedient sich immer wieder eines künstlerischen Verfahrens, welches die Figur, die Landschaft, das Gegenständliche an sich infrage stellt: Das Prinzip der Collage ist vielen der Arbeiten von Ruth Roth eingeschrieben, lässt ihr Gesamtwerk in immer neue Richtungen tendieren und in immer neuen Facetten schimmern.
Roth greift immere wieder auf Collagen zurück. Die Collage ist ein bedeutsames Mittel der Kunst, ein Gestaltungsprinzip der Moderne. Sie stellt Zusammenhänge her, schafft Verbindungen. Die Collage sei eine Form der Skepsis, hat der Kunsthistoriker Werner Spies geschrieben. Er meinte damit: Wer collagiert, der macht den Prozess der künstlerischen Arbeit deutlich, der zeigt auf, dass es bei Kunst nicht nur um Lösungen, sondern um den Akt des Suchens, des Findens, des Verwerfens geht.
Ruth Roths Kunst ist nicht fein, sie ist eher ungestüm. Die Künstlerin arbeitet mit verschiedenen Materialien, zeigt ihre Welt gerne auch im Stadium des Unfertigen. Schnelle, improvisierte Zeichnungen und Skizzen treffen auf freie, stets von oben gezeigte Landschaften aus Himmel, Erde, Wolken und Horizont, die aus dem Geist gemalt, die nicht an einen Ort gebunden sind. Dunkle, weibliche Körperbilder geben oft nur Fragmente wieder, zeigen nie die ganze Figur. In der Betonung des Fragments entwickelt die Künstlerin einen ganz eigenen, besonderen Stil, genauso, wie sie die Aquarelltechnik auf ganz eigene Weise auch in die Acrylmalerei überträgt und so zu wunderbar durchscheinenden malerischen Ergebnissen kommt.
Das Experiment ist immer wieder ein wichtiger Teil dieser Kunst. Sei es im Bereich der Malerei, der Grafik, aber auch auf dem Feld der Fotografie. Neue Lichtobjekte aus Metall und hinterleuchteten Digitalfotografien weisen eine neue Richtung, die ebenfalls von der Experimentierfreude der Künstlerin berichtet.
Auch hier trifft ein hoher Abstraktionsgrad paradoxerweise auf einen hohen Wiedererkennungswert: Das Fantastische und das Gegenständliche, die Welt, in der wir leben, bilden keinen Gegensatz mehr, im Gegenteil: Alles löst sich auf, es bildet sich etwas Neues, eine Mischform, welche die Fantasie immer wieder anregt. Ruth Roth findet neue Bilder für das Miteinander der Menschen, genauso wie für die Natur. Ihre „Weggefährten“ etwa sind schemenhafte, menschliche Figuren, die kommen und gehen. Ihre stelenhafte Form erinnert an Felsen oder Steine.
Vieles vermischt sich im Werk der Künstlerin. Die Natur wirkt von menschlichem Geist durchdrungen, ihre Figuren tragen naturhafte Züge. Manches lässt sie im Vagen, doch ist es gerade die Ambivalenz, die ihr großes, vielfältiges Werk auszeichnet. Vielleicht liegt genau hier, an diesem Punkt, der Unterschied zwischen Kunst und Handwerk: Kunst ist immer ambivalent, regt zum Denken an, in vielfältige Richtungen. Das bekannte Diktum von Beuys, „Wer nicht denkt, der fliegt raus …“, sei hier noch einmal zitiert. Bei der Kunst von Ruth Roth ist es so: Wenig erklärt sich bei der reinen Betrachtung. Intensives Durchdenken dessen, was wir hier sehen, steigert in jedem Fall auch den Genuss der Betrachtung."


Petra Schneider, M. A. November 2012 in Lauda-Königshofen
Johann Wolfgang von Goethe hat einmal treffend bemerkt (Zitat): 
" Alle Kunst gefällt nur, wenn sie den Charakter der Leichtigkeit hat. Sie muss wie improvisiert wirken.“                                                                                                                                    Eben diese Aussage trifft auch auf die Werke Ruth Roths zu. Diese Leichtigkeit, die Freude an der Improvisation, die Spontaneität sind Kennzeichen der Kunst Ruth Roths. Ihre Kunst ist gleichsam Ausdruck ihrer eigenen menschlichen Kreativität und künstlerischen Sensibilität. 
Zur Ausstellung: Der Titel der Ausstellung „Wenn Himmel Landschaft küsst“ klingt wie reine Poesie und verdeutlicht, wie nahe sich Himmel und Landschaft doch sind. Hier zeigen sich aber auch die poetische Ader und das große künstlerische Talent der Künstlerin, Stimmungen und Natureindrücken ein Gesicht zu geben. Wenn sie Landschaften malt, so bestimmt der Blick von oben ihre Sicht. Dieser Ausblick über die Landschaft, dieser Blick auf Himmel und Horizont gibt der Künstlerin das Gefühl, den nötigen Überblick und Abstand zu haben, um in allem das Große und Ganze zu sehen, ohne den Blick fürs Detail zu verlieren
 
Anja Lippert, M.A.:
"Ausdruck feiner Art der Wahrnehmung Als roter Faden zieht sich das Thema "Frau und Natur" durch die Ausstellung "Emotio schlägt Ratio" in der Freudenberger Amtshausgalerie. Die Bilder sind mit Aquarell- und Acrylfarben auf Leinwand oder Karton aufgetragen. Im Ganzen oder als Teile, die als Collagen eine neue Form erhalten, präsentieren sie sich in den Aussstellungsräumen. Farbe, Licht, Formen und Linien sind Hauptmerkmal der Werke. "Roths Kunst ist Ausdruck ihrer eigenen menschlichen Kreativität. Sie ist aus ihrem Dialog als Mensch mit der Natur und dem, was sie selbst sieht, hervorgegangen. Die Wiedergabe ihrer Eindrücke in Bildern lässt uns ihre feine Art der Wahrnehmung miterleben", 
Ein Bild ist eine Montage verschiedenster Elemente. Es vereint visuelle, gedankliche und gefühlsmäßige sowie imaginäre Elemente in sich.
Ruth Roth gelingt es auf vielseitige und abwechslungsreiche Art und Weise, den Betrachter anzusprechen und anzuregen, indem er in eigenen Gedanken und Vorstellungen in ihren Bildern wandert, Atmosphäre empfindet oder sich selbst in zwischenmenschlichen Situationen wiedererkennt. 
Das alles gelingt Ruth Roth auf sehr subtile Weise, versteckt und geheimnisvoll. Ohne dass wir es wirklich merken, sind wir immer mitten in ihren Bildern. Nach dem Motto "Weniger ist mehr!" entstehen ausdrucksvolle und tiefgründige Bilder: Aus Farbe und Licht werden Waldlandschaften, aus klaren, schnörkellosen, fast sparsamen Linien und Formen Landschaften, aus Linien und Farben erotische Körperbilder, aus minimalistischen Linien (und Zeichnungen) treffende Menschen- und Beziehungsstudien.

Der rote Faden, der die Bilder von Ruth Roth verbindet, liegt in der Reduzierung auf das Wesentliche, der Konzentration auf Farbe und Licht sowie auf Formen und Linien:

Szenen im Wald:
Wie auch immer Sie sich, jeder persönlich, angesprochen oder getroffen fühlt, sie sind mitten in den Bildern mit ihren Vorstellungen und Gefühlen. Und es entsteht der Eindruck, die Bilder leben, Wie kommt das? Durch den Einsatz der Farbe! Das Licht der Sonne, in gelber Farbe / Farbstufungen wiedergegeben, vermittelt Wandlung, Veränderung und Dynamik – so auch die Bedeutung in der psychologischen Farbenlehre. Aus unserer Erfahrung und Kenntnis unserer Umwelt und der Natur, wissen wir, bzw. rechnet unser Rechenzentrum im Hirn beim Sehen, fließt in das Bild mit ein, dass der Lichtstrahl nichts Statisches ist. Lebendigkeit und Bewegtheit im Bild (obwohl die Bäume selbst sich ja nicht bewegen können) werden auch durch eine ganz dynamische und temperamentvolle Pinselführung unterstützt, die zudem aus dem spannungsreichen Kontrast von Plan und Zufall oder Vorsatz und Intuition besteht. 
Eine stimmige und harmonischen Einheit und ein ganz eigener Stil, eine unverwechselbare Handschrift.

Landschaftscollagen:
Mit wenigen, zumeist horizontal angeordneten Linien und Farbflächen, entstehen komplexe Landschaftsgefüge, die sanft und klar und überschaubar sind und vollkommen. Es braucht nicht mehr, aber es fehlt auch nichts! Landschaften, die große Ruhe und Frieden ausstrahlen, und den Eindruck von tiefer Harmonie vermitteln, Wohlklang von Farben und Formen. In ihren Collagen schafft Ruth Roth eine vollkommen neue Landschaft, komponiert und inszeniert quasi ganz frei ein Stück Natur, für die es kein reales Vorbild gibt, bei deren Gestaltung sie aber auf "erlebte" Landschaft zurückgreift: Verschmelzen von Natur und Fantasie.


Park der sehenswerten Künste 2003 Presse:
 
Ruth Roths Werke fanden bei einem kunstinteressierten
Bremer Publikum im Kurpark Bruchhausen-Vilsen große
Beachtung. Aus 280 Mitbewerbern aus dem gesamten Bundesgebiet
entschied sich eine Fachjury für 30 Aussteller, die die bereits 10-jährige
Tradition der Kunst  im Kurpark fortführten. Als besonders herausragend
aus allen Künstlerarbeiten wurden Roths „Körperlandschaften“ gewürdigt.



Kunst als Interpretin der Natur. Werner Keppner anlässlich der Atelier-Ausstellung "Kunst-Blume" 2002:
Ruth Roth blickt in die Ferne und sieht in der Näh', wie Goethe in der zweiten Strophe des Türmerlieds schreibt, aber sie behält immer den Überblick. Meist erschaut sie ihre Gegenstände, ihre Objekte nicht im Gegenüber, sondern von oben herab, aber nicht aus Hochmut. Sie steht gleichsam über der Sache und fängt sie ein und hält sie aus diesem Aspekt in der wesenhaften Kreatürlichkeit fest: in der Fröhlichkeit praller, kräftiger Farben. Auch in ihren Blumenmotiven dekliniert sie Farbtöne zu Klangfarben, die aus dem momentanen Eindruck vitaler Kraft geboren werden. Die Idylle, in die man gerne aus Angst vor der Wirklichkeit flieht, sucht man bei Ruth Roth vergebens. Sie weiß, dass es einer echten Künstlerin um die Wahrheit zu tun ist, dass man gegen Oberflächlichkeit, Vermassung und Lüge unserer Zeit Kunstwerke schaffen muss, die nicht so rasch ausdeutbar sind und uns in ihrem Chiffren-Charakter auch Rätsel aufgeben, die nach Deutung verlangen. Die Chiffren des Lebendigen preisen die kostbare Schönheit der Natur, ob in den Blumen oder in den Körperlandschaften, lebensecht, sinnerfassend, leicht und doch fest und sicher im Pinselstrich, klar, präzise und anmutig zugleich. Roths Aquarelle erfreuen, erheben und trösten. Sie verweisen uns in eine Wirklichkeit, die uns zeigt, dass es in unserem Leben auch noch etwas anderes gibt als kalte Realität und beängstigend stark um sich greifende Monotonie.


Mainecho Juni 2000
Ruth Roths achtteiliger Aquarell-Zyklus "Let The Good Time Roll" war das ideale Bindeglied zwischen dem anspruchsvollen Jazz der Musiker um John Defferary und der gegenständlichen Kunst. Die Einzelbeiträge beschreiben die Stimmen einer klassischen New Orleans-Jazzband: das grelle, dominante Blau und Gelb der Trompete, das zart-orange, warme Sehnen des Saxofons, den ruhigen rosabraunen Bogen des Basses, das verhalten leuchtende violett-gelbe Perlen des Pianos, die aufgeregt wirbelnden tiefblauen Farbspritzer des Schlagzeugs, das blecherne Scheppern des Banjos. Spontan und voller Bewegung ist der Jazz-Zyklus und gibt Aufschluss über die Arbeitsweise der Malerin.
Die sensible Energie, mit der die Malerin ihren Pinsel führt, lässt bei aller Konzentration Platz für den Zufall. Das macht auch ihre "Landschaftsinspirationen" für Intellekt und Gefühl ansprechend: Aus intensiv blauen Schlieren schält sich ein atemberaubender Blick über die hügelige Weite einer Landschaft heraus (s. Galerie). Aus horizontalen und vertikalen Linien und Klecksen in Braun, Grün und Blau duftet herbstlicher Spessartwald.."  
Wundervoll erotisch sind Roths "Körperlandschaften", die an samtige Pfirsichhaut denken lassen, an transparente, weich fallende Gewänder, unter denen weibliche Rundungen hervorschimmern. Welch unbeschwerte Lebensfreude strahlt aus der humorvoll-verschmitzten "Sommerfrische": zwei langstielige Weingläser zwischen rotlackierten Fußzehen, leuchtenden Sonnenblumen und einer kugelrunden Frauenbrust.

 Hohenloher Tagblatt 2000
... „Roth malt, als abstrahiere sie zunächst ihre Motive psychedelisch konzentriert ins Surreale, um sie dann cool ins Bewusstsein zu heben und mit raffiniertem Kalkül und meisterlichem Pinsel gefällig ins Bild zu setzen. – Sätze aus dem Ausstellungs-Eröffnungspoem der Künstlerin inhaliert man gerne weil sie den meisterlichen Manierismus ihrer Bilder eindrücklich verstärken.

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  Werner Krug April 2000 Rathaus Niederstetten
... Ihre Bildwelten zeichnen sich durch in sich ruhende Harmonie und einen Wohlklang von Formen und Farben aus, verbinden Phantasie und Natur zu einer ausgleichenden Symbiose, vermischen den Gegenstand mit dem Zufall zu einem neuen Gebilde. Trotz hohem Abstraktionscharakter finden Rückgriffe auf vegetative oder dingliche Formen statt, die Raum für Assoziationen lassen, die Phantasie beflügeln, sich selbst ein Bild aus der Fülle von Formen und Farben zu schaffen: ein in Licht schwebender Wald, eine von Luft und Licht durchdrungene Landschaft oder erdige, stofflich amorphe Gebilde von geheimnisvollem Aussehen und wuchernder Kraft. Ahnungen von Steinen, Moos, spiegelndem Wasser... aber auch sinnenhafte Körperformen, verschlüsselt und doch erahnend verhüllt, in zarten, weichen, warmen, fließenden Formen von fragiler Transparenz oder dunkler schwerer Stofflichkeit, Bildmetaphern weiblicher Inspirationskraft.“

Steigerwaldbote 1998
​... „Ihre Arbeiten sind gekennzeichnet von einer ganz persönlichen, meisterhaften Handschrift, die von beeindruckender Intensität ist. Manchmal durch Aphorismen untermauert – die Künstlerin überzeugt auch als Autorin und darüber hinaus als gesuchte Meisterin der Illustration – haben ihre in experimenteller Manier ausgeführten Aquarelle nachdenklich bis heiter-ironisch stimulierende Themen zum Inhalt und machen oft auf menschliche und damit konsequenterweise „zwischenmenschliche“ Anliegen aufmerksam. 
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Thomas Hampus Heidenheimer Zeitung 1996
.. Ihre (Roth's) Arbeiten verdeutlichen eine hohe Interpretationsfähigkeit zwischen realem Leben einerseits und emotionalem, seelischen Sein andererseits. ... Es macht die Ausstellung mit Bildern Ruth Roths zu einem betrachtens- und bedenkenswerten Ereignis.

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